Samstag, 19. Januar 2019

Heute wieder einmal etwas gelernt - leuzistische Scheckung

Seit geraumer Zeit fliegt ein Rabenpärchen in unserem Garten bzw. in den angrenzenden Gärten, in dem ein Rabe gefleckt ist - also ein schwarz/weiß geflecktes Gefieder aufweist.



Bei diesen "Flecken" handelt es sich um eine leuzistische Scheckung ....

(Danke an Sascha)



Ich werde in Zukunft ein bißchen mehr auf den Raben achten, da er (der Rabe) schon öfters im Garten war.

Im Sommer hatte ich eine Amsel gesehen, die ebenfalls weiße Flecken aufwies. Ich dachte, zunächst, dass es durch die Mauser bedingt war, aber es könnte (mit dem Wissen von heute) sich ebenfalls um eine leuzistische Scheckung handeln.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Nächtliche Führung durch den Hohen Dom zu Paderborn

Als erstes muss ich sagen - Hammer !

Die Führung wurde durch Pastor Benjamin Fischer gemacht und war sehr informativ und sehr spannend. Eine nächtliche Führung durch den Hohen Dom zu Paderborn kann nur zu später Stunde stattfinden, weil wir in Bereichen waren, die während eines Tages (Aufgrund gehaltener Messen) gar nicht besichtigt hätten werden können.

Nochmals ein herzliches Danke schön für die interessante und informative Führung an Pastor Fischer !

Einige wenige Bilder von mir (bei den anderen sind viele Teilnehmer abgelichtet und ich respektiere die DSGVO) ...


DAS nenne ich mal ein Keyboard 😉 ... okay, Bezeichnung ist garantiert falsch, aber der Test der einzelnen Orgeln war grandios !!

Diesen Anblick bleibt "normal Sterblichen" verwehrt - der Blick durch den Hohen Dom vom Hochaltar durch das Kirchenschiff bis zum Glockenturm.

Der Glockenturm mit der zweitgrößten bewegten Glocke Deutschlands - die Glocke "Jesus"

Hier der Aufgang zu den Glocken - im Moment noch wegen Bauarbeiten gesperrt, aber bald wieder eröffnet. Und wer weiß, vielleicht kommen dann neue Bilder von mir 😉

Sonntag, 13. Januar 2019

Noderteich, Nähe Billerbeck

Da die Probleme mit meinem Sprunggelenk nicht von alleine sich auflösen und mein Arzt zu Spaziergängen geratet hat, bin ich heute zum Norderteich in der Nähe von Billerbeck gefahren, um dort einen Spaziergang mit einer Entdeckungstour zu verbinden.

Vorab:
Ich habe vorher noch nie von dem See gehört.

Der Name Norderteich stapelt eigentlich ganz tief - es ist eher ein See als ein Teich. Der See ist sehr weitläufig und für Kameras mit "normalen" Objektiven nicht komplett einsehbar - dafür ist er einfach zu groß.

Die Wege, die um den See führen, reichen nur an einer Stelle bis ans Ufer. Dort gibt es eine überdachte Hütte, die bei Google Maps auch als Aussichtspunkt eingetragen ist. Von dort kann man (siehe Foto) den See komplett einsehen.


Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich nur bis zu dieser Aussichtspunkt gehen und von diesem Punkt ein paar Fotos machen.




Der Vogelbestand ist klimatisch entsprechend - soll heißen, für den Winter für einen normalen See absolut okay. Graugänse, Stockenten und Kormorane - also ganz normal.

Ich denke, im Frühjahr werde ich auf jeden Fall wieder kommen, da mich die Wälder am Rande des Sees durchaus interessieren. Auf einer Infotafel werden die teilweise bis 300 Jahre alte Eichenwälder und Erlenbruchwälder genannt, die um den See wachsen. Zwischen den Wälder und See befinden große Schilfgürtel, in dem viele Tiere brüten. Dort sollen Teichrohrsänder, Wasserrallen und Rohrammer vorkommen, in den Wäldern sollen Rotmilan brüten. Auch sind Fischadler, Rohrweihen, Spieß-, Pfeif-, Löffel- und Kolbenenten dort gesehen worden.

Daher interessiert mich der See auf jeden Fall !

Montag, 7. Januar 2019

Stadttauben - Plage oder Tierschutz ?

Diese Aufnahmen habe ich heute an meinem Futterhäuschen im Garten gemacht ...


Sieht man in diesem Bild nicht - es sitzen schon 2 Tauben im Futterhäuschen ....

.... die dritte Taube versucht seitlich Halt zu finden, die Vierte sitzt auf dem Dach ...

... die Dritte hat Halt gefunden, frisst seitlich ...

... die Vierte sieht vom Dach aus die Samen liegen ...

... mit ein paar Flügelschläge Schwung holen ...

... das Futterhaus ist mit 4 Tauben (!!!) gefüllt. Kein Singvogel hat mehr Platz, anfliegende Singvögel werden "weggejagt" ...

... hier ersichtlich, dass noch einige Tauben auf die Chance warten, auch mal ins Futterhäuschen zu fliegen !
Eins vorweg - ich bin Tierschützer und versuche, allen Tieren im Winter Nahrung zu kommen zu lassen. 

Aber mir stellt sich die Frage, wie "gerecht" ist die Zufütterung bei Stadttauben ?

Wer einmal in der Stadt bei einem Spaziergang darauf achtet, wo sich überall Stadttauben aufhalten, wird schnell erkennen, dass Tauben überall die Möglichkeit haben, Nahrung zu finden. Sei es in der Nähe eines Imbisses (Pommes fallen herunter, Brötchen oder Brotstücke liegen auch herum) oder in der Nähe sogenannter "Brotfabriken", wo man für wenig Geld Brotwaren kaufen kann.
Hin und wieder sieht man ab Frühjahr bis Herbst auch Spatzen (richtig heißen sie Haussperlinge) sich auch ein paar Krümmel ergattern. Aber nicht im Winter. Man sieht auch nicht, dass Meisen (ob nun Blau- oder Kohlmeisen) an Imbissen sitzen.
Experten raten dazu, den Singvögel (oder auch Gartenvögel) im Winter Futter in sogenannten Futterhäusern oder in anderer Form zu kommen zu lassen. Hier seien zum Beispiel Futterröhren genannt, die mit Erdnussbruch oder geschälten Sonnenblumenkernen gefüllt werden können. Oder die "normalen" und bekannten Meisenknödel ...

Ich habe beiden (als Futterröhren und auch Meisenknödel) im Garten aufgehängt. Ende November / Anfang Dezember wurden diese gut durch verschiedenen Meisenarten (Blau-, Kohl- und Schwanzmeisen) besucht. Buchfinken und Spatzen fanden sich ein und nahmen das Futterangebot sehr gut an. Doch ab Mitte Dezember nahm die Frequentierung der Singvögel rapide ab und immer mehr Tauben erschienen im Garten.

Ich konnte mehrfach beobachten, dass eine Meise im Futterhaus saß und fraß. Eine Tauben landete auf dem Dach, gurrte sehr laut und versuchte, ins Haus zu kommen. Die Meise flog weg ...

Nun sitze ich in der Zwickmühle - Singvögel (deren Population rückläufig ist) schützen und Stadttauben (die als Schädlinge gelten) verjagen oder ?


Also werde ich mich darauf beschränken, dass ich nur noch die Futtersäulen befülle und das Futterhäuschen wieder abbaue.

Aber ehrlich gesagt, wie soll ich dann zum Beispiel Weichfutterfresser wie das Rotkehlchen mit Haferflocken füttern ????



Freitag, 4. Januar 2019

Nachtrag Besuch im Zoo Leipzig 27.07.2017

Ich möchte eben noch schnell einen Nachtrag bzw. einen Hinweis auf einen Besuch machen, den wir am 27. Juli 2017 in Leipzig gemacht haben.

Hier der Bericht aus dem Zoo ↦


Und hier der Hinweis auf die Hotelkette B & B ↦